Every intelligent human being is a pessimist.

Schreibwettbewerb für 14 bis 19-Jährige

Der Schriftsteller Ödön von Horváth (1901-1938) setzte sich sehr intensiv mit der politischen und wirtschaftlichen Situation seiner Zeit und Geschlechterverhältnissen auseinander. Obwohl nun fast schon 90 Jahre alt, haben seine Stücke rund um die Themen Erotik, Ökonomie und Politik nichts von ihrer Aktualität verloren. Für uns im Theatermuseum, das sich mit seiner Ausstellung Ich denke ja garnichts, ich sage es ja nur insbesondere auch an Jugendliche richtet, Anlass genug, dich dazu einzuladen, sich mit diesen Motiven literarisch auseinander zu setzen.

Wir sind neugierig zu erfahren, wie du zum Beispiel Beziehungen zwischen Frau und Mann, Arbeitslosigkeit, oder den Rechtsruck in der Politik erlebst.

Als Ausgangspunkt und Inspiration für deinen eigenen Text haben wir hier einige Ausschnitte aus Horváths Werken zusammengestellt. Du kannst die Szenen weiter schreiben oder ins Heute übertragen, die Sprache aufgreifen und Themen der Gegenwart ansprechen.

Sende bis spätestens 7.1.2019 deinen Text – sei es eine einzelne Szene, eine Erzählung oder gar ein ganzes Stück – an kulturvermittlung@theatermuseum.at. Bitte gib uns auch deinen Namen, deine Adresse und dein Geburtsdatum bekannt.

Eine Jury aus GermanistInnen und TheaterwissenschaftlerInnen wird aus allen Einsendungen drei auswählen. Diese werden auf unserer Homepage veröffentlicht und als GewinnerIn des Wettbewerbs wirst du mit einem Ausstellungskatalog belohnt. Als Dankeschön erhalten alle EinsenderInnen von uns ein Plakat und eine Ödön von Horváth-Tasche zugeschickt.

Wir hoffen bald von dir zu lesen!

Bild: Ausschnitt aus den Typoskriptblättern der Fassung in sieben Bildern von Geschichten aus dem Wiener Wald.
© Wienbibliothek im Rathaus

Contact

Mag. Karin Mörtl
T +43 1 525 24 5310
kulturvermittlung@theatermuseum.at

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