Pressegespräch am 20.1.2017
Dagmar Havlová zu Gast im Theatermuseum

Wir haben uns heute sehr über DAGMAR HAVLOVÁs Besuch im Theatermuseum gefreut. Sie besuchte gemeinsam mit Martin Krafl, Direktor des Tschechischen Zentrums, und Thomas Trabitsch, Direktor des Theatermuseums, die Ausstellung "Seine Freiheit, unsere Freiheit", die ihrem Mann und seiner besonderen Beziehung zum Wiener Burgtheater gewidmet ist. Im anschließenden Pressegespräch erzählte die Theater- und Filmschauspielerin unter anderem auch aus ihrem Leben an der Seite dieser Schlüsselfigur im gewaltlosen Kampf gegen das kommunistische Regime der ehemaligen Tschechoslowakei.

 

Foto: Tanja Stigler © Theatermuseum, Wien

Konzert am 16.11.2016
Aus der Schlafkammerbibliothek
Kaiser Leopolds I.

... dass Kaiser Leopold I. nicht nur Musikenthusiast, sondern selbst auch begabter und gut ausgebildeter Musiker und Komponist war, macht unsere aktuelle Ausstellung "Spettacolo barocco! Triumph des Theaters" bereits deutlich. Und er umgab sich mit den besten Musikern seiner Zeit. Das  in Wien beheimatete Ensemble vivante präsentierte in der seltenen Besetzung mit zwei Tenören, Theorbe, Barockgitarre, Viola da Gamba, Barockharfe, Cembalo und Orgel die Vielseitigkeit des italienischen Tenors und später zu Hofkapellmeister-Ehren aufgestiegenen Giovanni Felice Sances und weiterer Komponisten dieser Zeit bei uns im Eroica-Saal.

Originalklang der Extraklasse!

 

Foto: vivante im Konzert vom 16.11.2016, © Theatermuseum, Wien

16.11.2016

Vor dem Vorhang

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Jubiläumsfeier am 9.11.2016
25 Jahre Theatermuseum
im Palais Lobkowitz

Seit dem Nationalfeiertag 1991 ist das Theatermuseum im wunderschönen, geschichtsträchtigen Barockpalais Lobkowitz beheimatet. Als eine der weltweit größten und bedeutendsten Dokumentationsstätten ihrer Art werden hier Zeugnisse zur Bühnenkunst österreichischer und internationaler Prägung vom Sprech- und Musiktheater über Tanz und Film bis hin zum Figuren- und Puppentheater archiviert, zur Recherche aufbereitet und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt; werden erforscht, publiziert und in aufwendig gestalteten Ausstellungen präsentiert.

Der anlässlich unseres Geburtstages publizierte Jubiläumsband 25 Jahre Theatermuseum im Palais Lobkowitz zeigt eindrucksvoll die Fülle und Heterogenität unserer Bestände.

All das konnten wir nun in einem Festakt am 9.11. feiern. Gratulanten aus der Kunst- und Kulturszene, Politik, aus unserem Freundeskreis sowie ehemalige Mitarbeiter machten diesen besonderen Abend zu einem Fest!

 

Im Foto: Herausgeberin des Jubiläumsbandes Christiane Mühlegger-Henhapel und Autorin Daniela Franke, Schauspielerin Julia Stemberger, Direktor des Theatermuseums Thomas Trabitsch, ehemaliger Vizekanzler und BM für Wissenschaft und Forschung Erhard Busek, Bundesminister Thomas Drozda, Fotos: © Theatermuseum, Wien

Commedia dell'arte im Theatermuseum, 5.-7.10.2016

Was für ein Spaß! Diese Woche waren die italienische Schauspieltruppe Bottega Buffa CircoVacanti, das Trio Alì’nghiastrë und Claudia Contin Arlecchino die absoluten Stars! Sie faszinierten und begeisterten das Publikum mit ihren hochkomischen, so charakteristischen Figuren der Commedia dell'arte und ihren mitreißenden musikalischen Darbietungen! Sternstunden im Theatermuseum!

 

Fotos: die Schauspieltruppe Bottega Buffa CircoVacanti in E cosí tosto al mal giunse lo ’mpiastro oder Und geschwind ward Abhilfe für das Übel gefunden

Beispiele aus Tanz und Schauspiel des Barocktheaters am 28.9.2016
"... dass sie mit Schritten, Geberden und Bewegungen der Augen, Hände und Füsse alle Geschichten kunten gar deutlich zu verstehen geben"

Das Theatermuseum war an diesem Abend ganz auf barocke Ball- und Bühnentänze sowie Schauspiel eingestellt. Die großartigen Schülerinnen und Schüler von Margit Legler legten Menuette, Gavotten, Sarabanden, von Kastagnetten begleitete spanische und "maskierte" türkische Tänze auf das herrliche Parkett in unserem Eroica-Saal. Es gelang ihnen mit "Schritten, Geberden und Bewegungen der Augen, Hände und Füsse ihre Geschichten - wie jene unglückliche des Don Juan und seines Dieners Leporello - gar deutlich zu verstehen geben". Zwischen den einzelnen Tänzen führte Reinhold Kubik das Publikum in die Geschichte des Barocktanzes und die Geheimnisse der Notation von Choreographien und Schauspiel-Gestik ein - und man möchte meinen, es handle sich hier um Geheimschriften und -zeichen.

Im Foto: Das Ensemble mit Margit Legler, Lehrbeauftragte für historischen Tanz.

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