Abschied von der Strauss-Ausstellung I
Der Abbau unserer erfolgreichen Strauss-Ausstellung ist schon fast abgeschlossen. Leihgaben und Ausstellungsmöbel liegen fein säuberlich geordnet zum Abtransport bereit.

Abschied von der Strauss-Ausstellung II
Und auch für das Kostüm der Sophie aus dem Rosenkavalier, das die Ausstellung Trägt die Sprache schon Gesang in sich… Richard Strauss und die Oper in den letzten 7 Monaten geschmückt hat, heißt es nun: „ab ins Depot“. Unter den fachkundigen Händen unserer Restauratorin Angela Sixt geht es der Kleiderpuppe mit dem prachtvollen Original-Gewand aus dem Jahr 1955 sozusagen „an die Wäsche“. Nach einer gründlichen Reinigung erfolgt der Transport zurück ins Depot, wo das Kostüm beste Aufbewahrungsbedingungen hat, um uns noch lange erhalten zu bleiben.

Unsere Zipizip ist eine ganz besondere Figur aus dem Nachlass Richard Teschners. Dieses Waldgeistchen begeistert jeden, der es sieht und damit dieses besondere Wesen für Bewunderer angreifbarer und begreifbarer wird, haben wir in einer langen, freudenreichen, tüftelnden Schnitz- und Schaffensphase eine Klon-Zipizip geboren.Großer Dank gebührt an dieser Stelle Günther Zerbes, der unsere Zipizip in ihren Grundformen geschnitzt hat!

Sie wird zum Anschauen, Angreifen, Bestaunen, Verstehen und Ergründen in unseren Führungen und Workshops verwendet werden und freut sich schon auf Besucher!

Alles bei uns wird auf Hochglanz gebracht und unsere Damen bekommen auch noch den Bauch gepinselt. Rechtzeitig für unsere festlichen Anlässe gilt das besondere Augenmerk unserer Restauratorin Angela Sixt der Statue der Klythia, die Johannes Benk 1888 für das Neue Burgtheater am Ring schuf. Sie gilt als eines seiner schönsten Werke und war ursprünglich ein Beleuchtungskörper für den Prachtbau, der – damals eine Sensation – bereits elektrisch beleuchtet war. Die Ranken in den Händen der Klythia, an denen die Fassungen der Glühbirnen befestigt waren, sind leider nicht mehr erhalten.

Ich hab schon kleinere Riesen und größere Zwerge gesehn!

Über den eigenen Schatten zu springen ist ja bekanntlich schwer möglich, aber auch als Zwerg lange Schatten zu werfen, das kann gelingen. Nicht nur wenn die Sonne tief steht, nein auch wenn die Bühnenscheinwerfer zu Hilfe kommen und die Wirklichkeit zur dramatischen Wahrheit verwandeln. Der Schattentheater-Workshop für Kinder und Erwachsene sorgte für die erstaunlichsten Effekte.

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