Keine Angst vor Austropop

Sie werden Hundert: Georg Kreisler und Gerhard Bronner! Wienerlied trifft Austropop, Legenden im Gespräch, und das legendäre Weiße Rössl als Sing along!

Immer diese Pop-Musik!

© Dominik Maringer

8. März 2023, 19 Uhr

So sang die EAV in einem ihrer legendären Hits der frühen 90er Jahre und machte sich dabei über den kulturellen Niedergang des Abendlandes lustig. Doch ob Rock, Chanson oder Wienerlied - der Austro Pop vereint viele Facetten, und wurde gerade dadurch selbst zu einer Kunstform ständig neuer Ausprägung.

CrossNova macht sich in seinem neuem Programm auf die Suche nach den musikalischen Schnittstellen der unterschiedlichen Einflüsse und spannt einen Bogen vom traditionellen Wienerlied über Klassiker des Pops bis hin zu ganz neuen Songs, die sie an diesem Abend erstmals zu Gehör bringen.

Musik von: Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Willi Resetarits, Billy Joel, Eric Clapton, Roland Neuwirth, Michael Radanovics, u.v.a.

CrossNova

Heidemaria Oberthür - Vocals, Flöte
Hubert Kerschbaumer - Vocals, Klarinette, Percussion

Sabine Nova - Violine, Backing Vovals

Florian Eggner - Violoncello, Backing Vocals

Rainer Nova - Klavier, Percussion, Backing Vocals, Arrangements

 

 

Ticketpreis: € 34 pro Person, ermäßigt € 26 -  erhältlich über unseren Onlineshop hier, Restkarten an der Abendkassa

Bronner und Kreisler über Bronner und Kreisler…

© Ferdinand Kuchinka

16. März 2023, 19 Uhr

oder: Taubenvergiften mit Brettl vorm Kopf
Eine musikkabarettistische Pointenparade von und mit Alexander Kuchinka zum 100. Geburtstag von Gerhard Bronner und Georg Kreisler

Gerhard Bronner und Georg Kreisler: zwei wie Pech und Schwefel – oder eher wie Hund und Katz? Beide haben das Wiener Kabarett der Nachkriegszeit maßgeblich geprägt und wirken mit ihren unvergesslichen Schöpfungen nach. Zwei Ausnahmetalente, die ziemlich genau das Gleiche konnten und doch gar so Unterschiedliches wollten. Oder etwa doch nicht? Waren sie sich im Gegenteil zu ähnlich? Nicht nur teilten sie sich Allroundbegabungen auf musikalischem und literarischem Gebiet, sie teilten sie sich auch das Geburtsjahr, ihre jüdische Herkunft, ihre Wiener Prägung und ihre Bezogenheit sowohl auf Alt-Wiener wie auch amerikanische Unterhaltungstraditionen.

Was dabei herauskäme, wenn man den jeweils einen über den jeweils andren erzählen ließe, daraus hat Schauspieler, Regisseur, Autor und Musiker Alexander Kuchinka – selbst langjährig kabarettistisch verwurzelt im Bronner/Kreisler-Vermächtnis – eine schwungvolle Ein-Mann-Revue konzipiert, die er stilgerecht an zwei Klavieren selbst präsentiert und bei der auch Bronner/Kreisler-Wegbereiter und Wegbegleiter wie Hermann Leopoldi, Fritz Grünbaum, Peter Wehle, Tom Lehrer, Karl Farkas u. a. zu Wort kommen.

Zwei bissige Künstlerportraits entlang der lebenslangen genussvollen Antipathie zweier genialer Sturschädel, beruhend auf Interviews und autobiografischen Dokumenten, aber auch boshaft-frecher Fabulierlust. Bronner über Kreisler, Kreisler über Bronner, aber nichts über Bronner und Kreisler!

 

Ticketpreis: € 34 pro Person, ermäßigt € 26 -  erhältlich über unseren Onlineshop hier, Restkarten an der Abendkassa

 

 

Lesung mit Rudi Dolezal

© Monika Fellner

25. März 2023, 19 Uhr

Rudi Dolezal, Mastermind des Austropop, gibt im Gespräch mit Direktorin Marie-Theres Arnbom Einblicke in die Entstehungsgeschichte dieser einzigartigen musikalischen Welt.

Eine Lesung von „Rockprofessor“ RUDI DOLEZAL aus seinem gleichnamigen Buch. Dolezal beschreibt unterhaltsam, informativ und kompetent 20 Herausragende Songs, die für ihn den Austropop definieren und bei deren Entstehung er teilweise dabei war. „Wir wollten anders sein und wir hatten den Austropop.“ So Dolezal. Der Soundtrack unserer Jugend von den 1970ern bis heute. Eine Zeitreise in 20 Stationen. Es sind die Lieblingssongs von Rudi Dolezal, Österreichs international ausgezeichnetem Musikfilmer (DoRo) und laut Wolfgang Ambros der "Hugo Portisch des Austropop". Die Geschichten hinter Dolezals persönlichen Top 20 zeigen die Stars des Austropop abseits ihrer Tonspuren. Ein Soundtrack zum Lesen.

 

ÜBER RUDI DOLEZAL

Was haben Superstars wie Bruce Springsteen, The Rolling Stones, U2, Queen, Miles Davis, Quincy Jones, Whitney Houston, Billy Joel, Norah Jones, Tina Turner, Diana Ross, Bon Jovi, David Bowie, Gianna Nannini, Lionel Richie, Blur, Oasis, System of a Down, Jewel, Peter Maffay, Genesis, Elton John, N´Sync, José Carreras, Garth Brooks , Scorpions, Falco, Rammstein, Wolfmother, The Strokes, Frank Zappa, Herbert Grönemeyer, Marius Müller- Westernhagen, Nina Hagen, BAP, PUR, Die Toten Hosen, Die Fantastischen Vier, Xavier Naidoo, Seeed, Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich und Georg Danzer gemeinsam?

ANTWORT: alle haben mit Rudi Dolezal als Regisseur für Ihre Dokumentationen, Videoclips und Live-Konzerte zusammengearbeitet.

Das berühmte New Yorker TRIBECA-Filmfestival von Robert De Niro schrieb 2017 anlässlich der Weltpremier von Dolezal`s Dokumentation über Whitney Houston: „Rudi Dolezal, the icon of international Music Documentary Filmmaking.“

„Ich versuche einfach gute Filme zu machen“, meint der vielfach international ausgezeichnete Regisseur (2x Grammy, 2x „Goldene Rose von Montreux“, 7x ECHO, Hauptpreis New York Filmfestival und „Bronce Lion“ in Cannes, MTV Award, u.v.m.).

Und „Gute Filme kann man nur über gute Künstler machen. Peter Maffay ist einer der Besten.“ 2005 übersiedelte er in die USA, dort wurde Rudi Dolezal zum GOVERNOR of the RECORDING ACADEMY (NARAS) gewählt, jenem Gremium, welches die Grammys vergibt.

Nicht nur seine berührenden Porträts über Whitney Houston, Freddie Mercury oder Die Toten Hosen waren zuletzt Welterfolge.

Dolezal überzeugte auch mit engagierten Kampagnen – zB seine AIDS-Aufklärungskampagne (wurde beim New York Filmfestival als „Beste Kampagne des Jahres weltweit“ ausgezeichnet), seine Spots gegen Klimaerwärmung (mit Stermann & Grissemann), „AUSTRIA für AFRIKA“, „Kunst gegen Gewalt“ („ART against VIOLENCE“) sowie sein Engagement bei „Künstler für den Frieden“.

“Zuletzt sorgte er mit der Veröffentlichung seines langerwarteten Buches “My Friend Freddie” (erscheinen in Deutsch, Englisch - demnächst Italienisch, Ungarisch) über seine jahrelange Zusammenarbeit und Freundschaft mit QUEEN-Sänger Freddie Mercury für Aufsehen.”

 

Ticketpreis: € 34 pro Person, ermäßigt € 26 -  erhältlich über unseren Onlineshop hier, Restkarten an der Abendkassa

Im weißen Rössl. Sing along

Theatermuseum © KHM-Museumsverband

17. Juni 2023, 19 Uhr

Eine musikalische Reise

Ein legendäres Format erfindet sich neu. Und Sie sind dabei! Singen Sie mit, wenn der verliebte Leopold sein Herz verliert, die resche Josefa ihre Gäste umgarnt und der schöne Sigismund dem schüchternen Clärchen imponiert. Und einer wird der Kaiser sein.

Alexander Kuchinka, musikalischer Reisebegleiter

Juliette Khalil, Rösslwirtin, Clärchen und Ottilie

Benjamin Oeser, Leopold, Sigismund und Dr. Siedler

 

Ticketpreis: € 34 pro Person, ermäßigt € 26 -  erhältlich über unseren Onlineshop hier, Restkarten an der Abendkassa

Liederabend „Keine Angst vor Austropop“

© Barbara Pálffy

23. Juni 2023, 19 Uhr

Das Theatermuseum präsentiert im Rahmen der Ausstellung „Austropop“ am 23. Juni 2023 um 19.00 Uhr im Eroica-Saal einen ganz besonderen Liederabend: „Keine Angst vor Austropop“.

In einem vertrauten klassischen Konzertsetting trägt der elegante Bariton Marco Di Sapia, Publikumsliebling an der Wiener Volksoper, rekomponierte Meisterwerke des Austropop vor. Begleitet wird er dabei von der Pianistin Christina Renghofer. Georg Wacks führt durch das Programm.

Der Komponist Paul Gallister, u.a. Produzent von Wanda, rekomponiert für diesen Liederabend bekannte Austropop Nummern im klassischen Stil für Bariton und Klavier und reichert diese zur besseren Verdauung der ungestümen Austro-Popmusik mit kleinen Happen von Mozart, Schubert, Beethoven und auch Rachmaninoff an.

Meist werden klassische Meisterwerke verpoppt, um einem breiten Publikum die Angst vor klassischer Musik zu nehmen. „Keine Angst vor Austropop“ versucht das Gegenteil: nämlich einem nicht so breiten, aber umso elitäreren, Publikum die Angst vor der Popmusik zu nehmen. Aber auch Liebhaber des Austropop kommen auf ihre Kosten, wird doch die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf die klassischen Wurzeln dieser vertrauten Musik gelenkt und es erschließen sich neue Perspektiven auf die Hits der Gegenwart und Vergangenheit.

Zu hören sind unter anderem rekomponierte Werke von Georg Danzer, Wolfgang Ambros, Ludwig Hirsch, Stefanie Werger und Bilderbuch.

 

Mit:

Marco Di Sapia, Bariton

Christina Renghofer, Klavier

Paul Gallister, Rekomposition

Georg Wacks, Konzept, Moderation

 

 

Ticketpreis: € 34 pro Person, ermäßigt € 26 -  erhältlich über unseren Onlineshop hier, Restkarten an der Abendkassa

 

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Dauer: 70 Minuten

Das Rahmenprogramm zur Sonderausstelllung Austropop - Von Mozart bis Falco

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