Walk of Fame

Die Gleichzeitigkeit von Erfolg und Verfolgung

16. November 2023 bis 1. April 2024

Die im Wiener Theatermuseum stattfindende Intervention Walk of Fame beleuchtet kaum bekannte oder teils völlig in Vergessenheit geratene Akteur*innen des Wiener Theaterlebens zwischen 1900 und 1938.

14 ausgewählte Persönlichkeiten stehen dabei stellvertretend für eine kosmopolitische jüdische (Theater) Moderne, die aus heutiger Sicht ein faszinierendes Bild von Wien als weltoffener Stadt mit einem grenzüberschreitenden Kulturverständnis zeichnet.

Der Bogen der präsentierten „Theatermultitalente“ spannt sich von Else Feldmann (Dramatikerin), Henny Pia Herzer (Regiestudentin), Camilla Frydan (Komponistin), Maria Gutmann (Regisseurin/Schauspielerin/ Dramaturgin), Lia Rosen (Schauspielerin) und Helene Richter (Theaterhistorikerin/Kritikerin/Anglistin) über Heinrich Glücksmann (Dramaturg), Oscar Friedmann (Librettist/Journalist), Armin Friedmann (Dramatiker/Journalist), Josef Rehberger (Schauspieler), Siegfried Geyer (Theaterkritiker/Bühnenleiter), Siegfried Löwy (Theaterkritiker), Hans Liebstöckl (Journalist) bis hin zum Theaterbesucher Bernhard Krakauer.

Das kulturelle Erbe dieser Ära des Kosmopolitismus ist heute in Wien kaum präsent. Walk of Fame begibt sich auf Spurensuche und bringt das Leben und Wirken dieser inspirierenden Persönlichkeiten wieder ans Licht und erzählt die Geschichte des Vergessens als Geschichte des Holocaust und der Vertreibung.

Eine Kooperation des Theatermuseums mit Studierenden und dem Archiv des Instituts für Theater-, Film und Medienwissenschaft an der Universität Wien.

Die Intervention


Begleitprogramm

Do, 14.3.

Führung durch die Intervention

Kurator*innenführung

Do, 14.3.

Erinnerungspolitik als Vita Activa gegen Antisemitismus

Veranstaltung

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Kooperationspartner

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